DER STRASS 

Ostberlin 1988. Georg Bastian, ein durchschnittlicher, angepasster Pressefotograf, begegnet in der einsamen Nacht seines dreißigsten Geburtstages einer exotischen Frau: der Schönheitstänzerin „Miss Albena“, die ihn fasziniert, verunsichert, die er begehrt, liebt und doch verliert. Diese Begegnung zwingt ihn letztlich, die Sicherheit seines bisherigen Lebens aufzugeben, sich von den staatlichen und ideologischen Übervätern zu emanzipieren – und erwachsen zu werden. Am Ende ist die Mauer gefallen, aber neue Grenzen sind gesetzt.

 

„1990, sechs Jahre nach Studienabschluß, drehte Andreas Höntsch in der sich auflösenden DEFA seinen ersten Spielfilm. Ende der 80iger Jahre konzipiert, geriet er zu einem phantasievollen, auch ungnädigen Resümee seines Lebens in der untergehenden DDR… „

(F-B.Habel in „Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg“)