Unser Verein

Unser Verein ist für die am meisten schutzbedürftigen wild lebenden Tiere da. Wir sind ein Team aus Jägern, Helfern und Naturliebenden und tun unser Möglichstes, um einen nachhaltigen und artenreichen Lebensraum zu erhalten.

Dabei ist unser aktuelles und dringendstes Ziel die Wildtierrettung vor der Grasmahd mithilfe von Wärmebilddrohnen und Kitzwarnern. Wir informieren dich über die Hintergründe, unsere Intentionen und unsere Arbeitsweise.

Unser Verein

Die Fakten

2,3 Mio. Hektar

…Grünland werden derzeit im Rahmen ihrer Bewirtschaftung regelmäßig gemäht, um Heu oder Silage zu ernten.

100.000 Rehkitze

…werden jedes Jahr bei der Mahd getötet. Da die wenigsten Fälle offiziell gemeldet werden, ist die Dunkelziffer sehr wahrscheinlich erheblich höher.

94 % weniger Rebhühner

…gibt es europaweit seit 1980. Denn neben Rehkitzen, Hasen und Kranichen kommen auch diverse Bodenbrüter zu Schaden, wenn Ihre Gelege bei der Mahd zerstört werden.

Warum passiert das?

Der alljährliche erste Grasschnitt findet im Mai/Juni statt – also während der Brut- und Setzzeit wild lebender Tiere.

Rehkitze werden zum Schutz vor Fressfeinden im schützenden hohen Gras der Wiesenflächen abgelegt. In den ersten 2 – 3 Wochen Ihres Lebens haben sie einen "Drückinstinkt" – das heißt statt zu flüchten, drücken sie sich an dem Boden und verharren. Diese grundsätzlich sinnvolle Überlebensstrategie wird ihnen bei der Mahd jedoch zum Verhängnis.

Aber nicht nur Rehkitze fallen dem Mähwerk zum Opfer: Es können auch Gelege von Bodenbrütern zerstört werden und selbst Kraniche und Hasen können nicht mehr schnell genug die Flucht ergreifen. 

Die Fakten

Spenden

Es ist geschafft!

7.435 von 6.500 Euro

Damit wir unser Ziel erreichen können, benötigen wir Spenden in Höhe von mindestens 6.500 Euro. Darin enthalten sind die Anschaffung von (zunächst) zwei Drohnen, Kitzwarnern (Vergrämungsgeräten), die Drohnenführerscheine und Rettungszubehör, abzüglich der Förderung der BLE (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung). Seit 2021 wird die Anschaffung von Drohnen mit 60 % der Kosten gefördert.

Per Banküberweisung
100 % der Spende kommen an

Wilder Norden e. V.
IBAN: DE51 2415 1235 0075 6430 07
BIC: BRLADE21ROB
Verwendungszweck: Wildtierrettung

Per Paypal
abzgl. 1,5 % + 0,35 € Pauschale

Spenden

Ein gemeinsames Ziel statt Schuld­zuweisungen

Wir agieren in den Revieren Anderlingen und Meinstedt und stehen während der Erntezeit im engen Kontakt mit den Landwirten und unserem Helferteam, sodass rechtzeitig Vergrämungsmaßnahmen umgesetzt und die Wiesen abgesucht werden können.

Wenn wir über Drohnen und mehr Kitzwarner verfügen, möchten wir unser "Revier" jedoch vergrößern und ein großflächiges Netzwerk an Jägern, Landwirten und Helfern aufbauen – um aufzuklären, zu unterstützen und viele Lebewesen vor dem Mähtod zu bewahren.

Für Landwirte

Durch die Verhinderung des Mähtods steht neben dem juristischen und ethischen Interesse auch das wirtschaftliche Interesse der Landwirte im Vordergrund. Die Silage bleibt frei von gefährlichen Bakterien, die durch Tierkadaver in das Futter gelangen. Und kein Maschinenführer muss mehr verstümmelte oder getötete Kitze finden.

Für Jäger

Die Hege ist ein essenzieller Bestandteil der Jagdausübung. Dazu gehören unter anderem auch Maßnahmen zur Vermeidung des Mähtods, um den Fortbestand eines artenreichen, gesunden und angepassten Wildbestands zu gewähren.

Für dich

Auch du kannst uns bei der Rettung von Kitz, Hase und weiteren Feld- und Wiesenbewohnern unterstützen, indem du uns eine Spende zukommen lässt. Wir sind um jeden Beitrag dankbar, der uns unserem Ziel näher bringt, den Mähtod von vielen schutzbedürftigen Lebewesen zu verhindern.
Das Ziel

Danke an unsere Unterstützer

Danke

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